01. April 2026
đ„ Hoffnung, EnttĂ€uschung und der ewige Kreislauf der Politik
Egal, wie viele Parteien und Bewegungen noch gegrĂŒndet werden â an den grundlegenden Dingen wird sich wenig Ă€ndern. DafĂŒr mĂŒssten sich die Menschen selbst Ă€ndern.
Bei der Verteilung von Wahlwerbung 2024 vor einer Firma nahm ein tschechischer Arbeiter meinen BSW-Flyer, sah kurz darauf und sagte sinngemĂ€Ă: âGute Ideen gibt es immer wieder â sie scheitern nur an den Menschen.â Am liebsten hĂ€tte ich ihn dafĂŒr umarmt.
Wenn ich mir heute die Kommentare dazu auf Facebook anschaue, bewundere ich fast jene, die glauben: âJetzt ist alles anders.â Ich selbst wollte nie Parteimitglied sein. Erst Sahra Wagenknecht â nicht persönlich, sondern durch ihre Aussagen, ihre BĂŒcher, ihr Auftreten â hat mich ĂŒberzeugt. Nun ist auch sie weg.
Gut, dass es fĂŒr das wichtige Thema Frieden weiterhin eine Bewegung gibt. Mir persönlich erscheint sie jedoch oft zu einseitig. Ich sehe zu viel Populismus, zu viel ânach dem Mund redenâ. Davon gibt es in Deutschland bereits genug.
Dabei bin ich ĂŒberzeugt: An der Basis gibt es in allen Parteien engagierte, kluge und ehrliche Menschen. Doch sie gelangen selten in Verantwortung â und wenn doch, ist die Gefahr groĂ, im System unterzugehen oder sich ihm anzupassen.
