01. Mai 2026
đđ¤ˇââď¸ Strom kommt schon irgendwie â aber bitte nicht hier
Während die einen gelbe Kreuze aufstellen, weil sie Kernkraft ablehnen, stellen andere rote Kreuze gegen Windkraftanlagen auf.
Und anderswo werden ganze (Kultur-)Landschaften fĂźr Tagebaue abgebaggert. Aber Hauptsache, der eigene Vorgarten bleibt unberĂźhrt.
Ich war heute selbst bei einer Windkraftanlage: 50 Meter davor â angeblich âohrenbetäubender Lärmâ und âInfraschallâ.
Ganz ehrlich: Bei uns sind Gewerbe (24/7) und StraĂenverkehr in weiterer Entfernung deutlich präsenter.
Das gleiche Muster sieht man auch beim Thema Endlager: Es soll diesmal eine fachliche, ergebnisoffene Suche geben â gleichzeitig wird schon vorab ausgeschlossen, dass bestimmte Regionen Ăźberhaupt infrage kommen.
Und anderswo? In Finnland haben sich Gemeinden aktiv um ein Endlager beworben. In Deutschland dagegen dominiert oft die Ablehnung â mĂśglichst unabhängig vom Standort. Dieses Muster zieht sich durch viele Energiethemen. Auch der Umgang mit der Kernenergie wird bis heute kontrovers diskutiert.
Klar ist aber auch: Ohne grundlastfähige Energie und Speicher wird es nicht gehen â Physik lässt sich eben nicht per Parteitagsbeschluss ändern. AuĂer durch Trump vielleicht.
Am Ende bleibt der Eindruck: Der Strom kommt fĂźr viele einfach aus der Steckdose â und die Folgen sollen mĂśglichst weit weg stattfinden.
https://www.zdf.de/video/dokus/zdf-info-100/strahlendes-erbe-atommuell-sucht-endlager-100
