30. April 2025
đď¸ FĂźr Zusammenhalt und gegen Ausgrenzung â unsere Haltung zur Kundgebung in Sebnitz
Am Montag fand in Sebnitz eine Demonstration statt, zu der Max Schreiber von den „Freien Sachsen“ aufgerufen hatte. Ziel der Veranstaltung war die UnterstĂźtzung eines Handwerkers, der sich in einer Anzeige rassistisch geäuĂert hatte.
Wir vom BSW vor Ort stehen klar fĂźr Frieden, Freiheit, die Achtung der MenschenwĂźrde â und gegen jede Form von Rassismus. Auch wenn manche BeweggrĂźnde hinter dem Verhalten des Handwerkers nachvollziehbar erscheinen mĂśgen, gilt fĂźr uns: Menschenverachtung und Ausgrenzung dĂźrfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.
Doch die Politik in Deutschland muss sich fragen lassen, wie es Ăźberhaupt so weit kommen kann. Ausgrenzung erfolgt längst nicht nur am Rand, sondern auch durch Parteien wie Die Linke oder BĂźndnis 90/Die GrĂźnen. Das wurde erneut deutlich bei Kommentaren von Vertretern dieser Parteien zur Teilnahme von UnterstĂźtzerinnen und UnterstĂźtzern des BSW an den Oster-Friedenskundgebungen â auch in Sebnitz.
Ein demokratischer Diskurs darf nicht auf die eigene ideologische Blase begrenzt werden. Wer den Austausch mit anderen demokratischen Kräften verweigert, trägt mit zur Radikalisierung in der Gesellschaft bei.
Zudem gefährden die geplanten KĂźrzungen im sozialen Bereich â auch in Sachsen â den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Frieden. Besonders in die Kinder- und Jugendarbeit muss dringend mehr investiert werden. Gespräche mit Jugendlichen zeigen: Wer sich nicht gehĂśrt fĂźhlt, sucht sich andere Wege â und diese fĂźhren nicht immer in eine gute Richtung.
Auch unsere Handwerker und Betriebe brauchen endlich spĂźrbare Entlastungen â besonders beim Abbau von BĂźrokratie. Die versprochene Steuererklärung auf dem Bierdeckel ist bis heute ein leeres Versprechen geblieben.