04. Februar 2026
đ„â° Arbeiten wie 1900, Rente wie Roulette
Ich kann mich noch erinnern, dass ich als Kind samstags in die Schule gegangen bin.
WĂ€hrend meiner Ausbildungszeit im deutschen Handwerk und die ersten Jahre danach hatten wir dort eine 42-h-Arbeitswoche (5 Tage).
Seit Beendigung meines Studiums habe ich seit ĂŒber 20 Jahren eine 40-h-Woche. Also Vollzeit.
Wenn der Staat der Meinung ist, ich sollte nun wieder lĂ€nger und auch samstags arbeiten, dann wĂŒrde ich Teilzeit beantragen. Wir leben im Kapitalismus, aber ausbeuten wie um 1900 lasse ich mich nicht. Noch dazu, wenn der Staat meine Rente dem Kurs der Aktien ĂŒberlassen möchte. Ich kenne solche privaten VertrĂ€ge. In Aussicht gestellt werden ordentliche BetrĂ€ge und wenn man in Rente geht, bekommt man nur das garantierte Minimum. Der Rest landet in den Kassen der Makler, Versicherungen und anderer windiger Zeitgesellen.
Das Christentum war noch nie zimperlich im Umgang mit den Menschen und kennt sich aus mit Predigen von Wasser und Trinken von Wein.
