02. Februar 2026
đ€âïž Die Quadratur des Kreises: Wenn Kernenergie keine AbfĂ€lle haben soll
Wenn alternative Energieerzeugung, selbst wenn diese in âtotenâ Gegenden, wie den ehemaligen Braunkohletagebauen, erfolgt, das Feindbild sind, ja dann hat man ein Problem, wenn es um die (End-) Lagerung der Abfallprodukte der geliebten Kernenergie geht. Wie erklĂ€rt man seinen WĂ€hlern, wenn statt dem ungeliebten Windrad nun ein Endlager gebaut werden könnte? Man kann davon fabulieren, dass es Energieanlagen gĂ€be, die jegliche Rohstoffe verwerten und damit keine AbfĂ€lle entstehen wĂŒrden. Man könnte, zumindest in den unsozialen Medien, also die Physik ĂŒbergehen.
Um falschen Vorstellungen zuvorzukommen. Ich arbeite in einer Firma, deren Grundlage der Umgang mit Kernenergie ist. Ich habe mit Begeisterung das geplante Endlager und das Zwischenlager Gorleben besucht. Ich halte immer noch den ĂŒbereilten Ausstieg aus der Kernenergie fĂŒr falsch. Was ich jedoch ablehne, sind einseitige und populistische Parolen von Parteien, die Wissenschaft und Technik ignorieren und damit auf WĂ€hlerfang gehen.
Ich bin gespannt, wie sich diese Politiker aus diesem Dilemma heraus manövrieren werden.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/atommuell-endlager-erzgebirge-oberlausitz-100.html